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El Salvador

Chalatenango

Dies war eine der am stärksten umkämpften Regionen im salvadorianischen Bürgerkrieg. Die Kaffeekooperativen hier wurden von Menschen aufgebaut, die zurückkehrten.

Süß und klar, mit Kakao, Orange und einer weichen, ausgewogenen Säure. Sanft und sehr harmonisch.

Grown at 1.200–1.600 m above sea level.

Was ihn besonders macht

Chalatenango in den nördlichen Bergen an der Grenze zu Honduras ist abgelegen, hoch gelegen und in Kooperativen organisiert – viele davon gegründet von Gemeinschaften, die nach dem Konflikt zurückkehrten und sich neu strukturierten.

Im Vergleich mit Apaneca-Ilamatepec

El Salvadors Westen im Vergleich zu seinem Norden. Apaneca ist die größere, wärmere und etabliertere Vulkanregion mit dem cremigen Bourbon-Profil; Chalatenango ist abgelegener, kühler und klarer im Tassenprofil, mit einer jüngeren, bewegteren Geschichte hinter seinen Kooperativen.

Wie der Ort den Geschmack prägt

  1. Altitude: 1.200–1.600 m im nördlichen Hochland

    Solider Hochlandanbau, der einer von Süße geprägten Tasse eine klare Säure und Struktur verleiht.

  2. Variety: Bourbon und Pacas, wie überall in El Salvador

    Die alten Genetiklinien des Landes – süß, weich und ertragsarm, und der Grund, warum salvadorianischer Kaffee so sanft schmeckt.

  3. Shade: Schattenanbau auf abgelegenen Berg-Kleinbetrieben

    Verlangsamt die Reifung und sorgt in einem entwaldeten Land für wichtigen Baumbestand im nördlichen Wassereinzugsgebiet.

  4. Processing: Washed, in kooperativen Aufbereitungsanlagen

    Die gemeinschaftliche Aufbereitung ist hier der zentrale Qualitätshebel – wie in jedem Ursprungsland, das rund um Kooperativen wiederaufgebaut wurde.

Wiederaufbau durch Kooperativen

Das nördliche Chalatenango gehörte in den 1980er-Jahren zu den vom salvadorianischen Bürgerkrieg am schwersten betroffenen Gebieten; ein Großteil der Bevölkerung wurde vertrieben. In den Jahren nach dem Friedensabkommen von 1992 bauten die zurückkehrenden Gemeinschaften ihre Existenz auf genossenschaftlicher Landwirtschaft neu auf. Kaffee wurde zur wichtigsten Nutzpflanze auf dem nach dem Krieg neu verteilten Land. Wie in Ruanda oder Osttimor ist der Kaffeesektor hier untrennbar mit dem Wiederaufbau verbunden – die Mühlen und Vereine existieren, weil die Gemeinschaften beschlossen haben, sie wieder aufzubauen.

Zubereitung

Süß und ausgewogen: Hervorragend als Filterkaffee und angenehm mit Milch. Unterextraktion lässt den Kaffee flach wirken – sei also beim Extrahieren nicht zu vorsichtig.

Trinkst du gerade einen davon?

Scanne die Tüte und Story of Coffee verrät dir, was drin steckt und wie du ihn am besten zubereitest – protokolliere jede Tasse, um die nächste zu verbessern.

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